Edinburgh

Nach dem Besuch am St. Abbs Head ging es am selben Tag noch zum letzten Stop unserer Reise - Edinburgh. Wehmütig machten wir uns auf den Weg und brachten als erstes das Auto zurück zur Mietstation. Danach ging es zur Unterkunft - auch in Edinburgh hatten wir uns für ein Zimmer im SYHA Hostel entschieden - zentral gelegen und preiswert - da nimmt man gerne eine Gemeinschaftsdusche in Kauf.

 

Wenn man einmal beginnt die Sehenswürdigkeiten Edinburghs aufzuzählen hat man eine Weile zu tun. Der Hausberg "Arthurs Seat" der imposant über der Stadt prangt, die Burg, die historische Innenstadt, der Friedhof und und und... So gab es für die letzten beiden Tage genug zu entdecken.

Arthurs Seat - Der Hausberg Edinburghs
Arthurs Seat - Der Hausberg Edinburghs
Historische Innenstadt mit Burg
Historische Innenstadt mit Burg

Calton Hill

Praktischerweise lag unser Hostel direkt in der Nähe des Calton Hill und so machten wir uns gleich auf eine Erkundungstour. Auf dem Calton Hill steht unter anderem das "National Monument of Scotland" welches so aussieht wie die Säulen eines griechischen Tempels sowie das Dugald Stewart Monument. Bei diesem hat man einen fantastischen Ausblick auf die Altstadt Edinburghs. Ein Aufstieg auf den Calton Hill lohnt sich also in jedem Fall!

 

Nach dem Aufstieg und Panorama vom Hügel ließen wir den Abend ruhig ausklingen, denn am nächsten Morgen sollte es auf den Hausberg gehen.

Stadtpanorama vom Calton Hill
Stadtpanorama vom Calton Hill
Blick auf Arthurs Seat
Blick auf Arthurs Seat

Auf zum Arthurs Seat

Gesagt, getan. Mit dem Bus ging es bis zum Fuß des Berges und dann einmal halb herum um zum Start des Aufstieges zu gelangen. Erster Eindruck: Sieht doch recht steil aus. Aber nützt ja nix, wer die Aussicht genießen will muss da jetzt hoch. Eine anstrengende halbe Stunde später hatten wir es dann auch schon geschafft und konnten bei klarem Wetter den Ausblick über die Stadt und das Land rundherum genießen!

 

Der Aufstieg erfolgte auf guten Wegen durch das grüne Gras und mit jedem Meter wurde die Aussicht besser. Da Edinburgh nicht weit vom Meer entfernt liegt hatte man einen tollen Blick auf die Küste!

Der Gipfel kommt näher
Der Gipfel kommt näher
Toller Ausblick!
Toller Ausblick!

Greyfriars Kirkyard

Wer oben ist, muss auch wieder runter. Nach ausgiebigem genießen der Aussicht und des frischen Windes auf dem Gipfel machten wir uns wieder zurück auf dem Weg in die Stadt.

Ziel war der Friedhof "Greyfriars Kirkyard", welcher besonders durch die Harry Potter Romane Berühmtheit erlangte. Grund dafür ist, dass auf den Grabsteinen die Namen vieler Harry Potter Charaktere wieder zu finden ist. Man findet dort z.B. das Grab des Tom Riddle oder das von William McGonogal. In der Nähe des Friedhofs wohnt ebenfalls noch die Statue des "Greyfriars Bobby". Der kleine Hund Bobby gehörte dem Polizisten John Grayund soll nach dessen Tod 14 Jahre auf dem Friedhof beim Grab seines Herrchens gewacht haben.

National Museum of Scotland

Fast ein Geheimtipp ist das National Museum of Scotland. Es überzeugt einmal durch die grandiose Architektur des Innenraumes sowie durch eine vielfältige und schön gestaltete Austellung. Und dabei ist das Museum nicht touristisch überlaufen, sondern man kann ich Ruhe durch die Ausstellung schlendern.

Architektonisches Highlight - Der Innenraum des Museums
Architektonisches Highlight - Der Innenraum des Museums
Schön gestaltet - der Innenraum des Museums
Schön gestaltet - der Innenraum des Museums

Ein großes Plus ist ebenfalls die gute Aussicht vom Dach des Gebäudes.

Toller Ausblick vom Dach des Museums
Toller Ausblick vom Dach des Museums

Den Tag ausklingen ließen wir dann noch in einem Park unterhalb der Burg von Edinburgh.

Netter Park unterhalb der Burg - vor allem nicht so viele Touristen!
Netter Park unterhalb der Burg - vor allem nicht so viele Touristen!

Royal Yacht Britannia

Der letzte Tag war angebrochen und die letzten Stunden vor dem Rückflug sollten noch einmal genutzt werden.

Also nichts wie los in den Doppeldecker-Bus und ab ins Einkaufszentrum. Einkaufszentrum? Ja, denn an einem solchen liegt die Royal Yacht Britannia, das Schiff auf welchem die Königin 40 Jahre lang Seereisen unternommen hat. Der Besuch der Yacht kostet leider 17 Pfund, weshalb wir uns mit der beschränkten Sicht von außen auf das Schiff begnügt haben.

Yeah - Doppeldecker!
Yeah - Doppeldecker!
Yeah - Yacht!
Yeah - Yacht!

Goodbye Schottland

Nach dem Besuch bei der königlichen Yacht ging es dann schweren Herzens in Richtung Schottland. Das Land hat uns absolut verzaubert - mit seiner atemberaubenden Natur. Aber auch die vielen menschlichen Begegnungen werden uns in Erinnerung bleiben. Wir kommen aufjedenfall gerne wieder!