Auf zu den Delfinen

Landschaftliches Hausen in Inverness

Nach dem Besuch am Glen Affric ging es Nachmittags noch nach Inverness, vorbei am Loch Ness.

Ganz bewusst hatten wir uns dagegen entschieden, den berühmten See aufzusuchen. Stattdessen machten wir uns direkt auf nach Inverness. Unterwegs konnten wir trotzdem einen Blick auf Nessi's Zuhause erhaschen - auch dank eines Verkehrsstaus, der uns unfreiwillig eine Stunde am Ufer festhielt.

 

In der Nähe von Inverness erwartete uns dann eine ganz besondere Unterkunft. Schon bei der Einfahrt zur Netherton Farm wurden wir von von Hühnern und vom fröhlichen Hofhund begrüßt.
Nachdem wir unser authentisch eingerichtetes Zimmer bezogen hatten, ging es direkt weiter zum Ziel unseres heutigen Tages.

 

Drei der tierischen Bewohner der Netherton Farm
Drei der tierischen Bewohner der Netherton Farm
Und noch mehr Tiere
Und noch mehr Tiere

Chanonry Point - Delfine in der Nordsee

Der Vorteil der Netherton Farm ist die Nähe zum Chanonry Point, an welchem man den besten Blick auf die einzige in der Nordsee lebende Delphin-Kolonie werfen kann. Diese tummeln sich im Moray Firth, einem Meeresarm an der Westküste, welcher über Flüsse und Seen (unter anderem Loch Ness) mit dem Meer auf der westlichen Seite der Insel verbunden ist. Die Delfine leben deswegen genau dort, da es im Moray Firth vor allem bei Ebbe einfach zu erreichende Nahrungsvorräte gibt.

 

Der Weg zum Chanonry Point, ein Landzipfel, der in den Firth hineinragt, führt mitten durch einen Golfplatz. Nach dem Schild "Beware of golf balls" hatten wir tatsächlich etwas Sorge um unser Mietauto. Gottseindank waren nur wenige Golf-Sportler unterwegs und so erreichten wir unbeschadet den Parkplatz am Ende der Straße.

 

Aussteigen, die Foto-Ausrüstung aus dem Auto holen und los gehts an den Strand. Dort stand schon eine kleine Menschenmenge und beobachtete das Naturspektakel.

 

Relativ nah am Strand tummelte sich eine Gruppe Delfine, welche immer wieder auf- und abtauchen. Aber seht selbst im Video.

Warnschild an der Straße zum Chanonry Point
Warnschild an der Straße zum Chanonry Point

Aber auch auf dem Photo machen die Meeressäuger eine gute Figur, auch wenn man keine spektakulären Sprünge zu sehen bekam - das machen wohl eher die agilen Artgenossen in wärmeren Gewässern. Aufgrund der Wassertemperaturen haben die Delphine nämlich eine etwas dickere Speckschicht.

Nach diesem tollen Erlebnis ging es für uns zurück in die Unterkunft, wo wir ein improvisiertes Abendessen zu uns nahmen.

 

Am nächsten Morgen erwartete uns ein ein schmackhaftes schottisches Frühstück. Am Tisch zusammen mit den anderen Gästen gab es wie üblich Kaffee aus der French Press, sowie einen Teller voll Bacon, Würstchen, Spiegelei sowie Tomaten und Pilzen - sehr schmackhaft und sättigend. So gestärkt machten wir uns im nächsten Teil auf in den Cairngorns National Park...